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Faschingszeit ist Krapfenzeit!

Krapfen haben eine lange Tradition und werden besonders gerne in der Faschingszeit verspeist. Doch woher kommt denn eigentlich die Tradition? Und wie entstehen die leckeren Haubis Krapfen? Wir machen mit euch eine kleine Führung durch unsere Backstube.

Krapfen sind in Österreich eine beliebte Süßspeise geworden. Als Kind bekommt man schon beigebracht, in das berühmt-berüchtigte Loch reinzubeißen, damit die leckere Füllung nicht ausrinnt.  Auch der köstliche Bart aus Puderzucker der durchs Hineinbeißen entsteht, macht jedem mehr oder weniger eine Freude.

Die Tradition des Faschingskrapfens geht bis ins Mittelalter zurück. Bereits die alten Römer haben ein Gebäck namens „Globuli“, welches dem heutigen Krapfen ähnelte, als Vorbereitung für die kommende Fastenzeit verspeist. Die Tradition des Faschingskrapfens entstand aufgrund des hohen Fettgehalts. Da die Krapfen besonders fettig bzw. nahrhaft und kraftspendend waren, eigneten sie sich somit als perfekte Energiespeicher für die kommende Fastenzeit. Kurz gesagt, die Leute schlugen sich die Bäuche nochmal voll, bevor die Fastenzeit eintrat. Die Erfindung des traditionellen Faschingskrapfens verdanken wir übrigens der  Wienerin Cäcilia Krapf.

 

Wie die Haubis Krapfen entstehen...

Gerade um die Faschingszeit darf auch bei uns der Faschingskrapfen nicht fehlen. Täglich werden um die 50.000 leckere Krapfen bei Haubis produziert. Die Produktion verläuft eigentlich wie in Großmutters Küche, natürlich nur mit größeren Maßstäben. Dass wir unsere Vitrinen in den Filialen mit diesen Köstlichkeiten befüllen können, verdanken wir unseren Bäckermeistern, die darauf achten, dass jeder kleine Handgriff sitzt. Als regionaler Bäcker legen wir großen Wert auf regionale Zutaten, die für die Teigherstellung benötigt werden. Nicht nur die Herstellung eines hauchzarten Germteigs, sondern auch die klassische Form eines Krapfens,  ist für uns besonders wichtig. Die schöne Form entsteht in einer Maschine, aber im Gärschrank geht es dann wieder zu wie unter dem guten alten Geschirrtuch, dort bekommen sie ihre optimale Größe. Während dem Gehen entwickelt sich die tolle Flaumigkeit die bis zum Schluss auch erhalten bleibt. 

Auch die Optik spielt eine große Rolle, denn wie gewöhnlich isst ja auch das Auge mit. Ein schöner brauner Krapfen mit einem hellen Ring um die Taille ist unsere Idealvorstellung und darüber wacht auch unser Krapfenteam, während die Faschingsmehlspeise im Fett herausgebacken wird.

 

Natürlich darf auch die Füllung nicht fehlen, deshalb werden unsere Haubis Krapfen mit einer fruchtigen Marillenmarmelade ergänzt.  Neben dem „normalen“  Marillekrapfen, könnt ihr auch unseren Premiumkrapfen genießen, der von Hand mit original Wachauer Marillenmarmelade verfeinert wird. Durch die aus Puderzucker abgebildete Marille an der Oberfläche, lässt sich der Haubis Wachauer Marillenkrapfen auch sehr leicht erkennen. Für die besonderen Naschkatzen gibt es durchaus auch den Haubis Krapfen mit einer zarten Nougat- oder Vanillefüllung.

Und habt ihr Lust auf einen frischen Krapfen bekommen? Dann besucht uns in unseren Filialen und  lasst euch unsere leckeren Haubis Krapfen nicht entgehen. :)

 

Damit auch ihr zu Hause eure Backkünste unter Beweis stellen könnt, haben wir für euch ein Rezept zusammengestellt, aus dem ihr 20 Krapfen selber zaubern könnt.

Das benötigt ihr:

  • 600 g Weizenmehl  ( T 480 glatt)
  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 6 g Salz
  • 4 - 5 Eier  ( je nach Größe)
  • 40 g Hefe
  • 12 g Rum
  • Saft einer halben Zitrone
  • 150 g Milch (lauwarm ca. 32°C)
  • 200 g Marillenmarmelade zum Befüllen
  • Staubzucker zum Bestreuen

Tipp: Nur warme Zutaten verwenden (Eier, Butter, Mehl)

Und so funktioniert´s:

Dampfl: Hefe in der lauwarmen Milch gut auflösen und mit Zucker und ca. 200 g Mehl vermengen. Zugedeckt an einen warmen Ort stellen. Das Dampfl muss mindestens die doppelte Größe erreichen.

Teig: Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Hefeteig verarbeiten. Teig soll sich von der Teigschüssel schön lösen. Bei Bedarf Mehl bzw. Milch zusetzen.

Teig zugedeckt ca. 30 min „ruhen“ lassen und in 20 Teigstücke teilen. Danach in runde Kugerl formen (schleifen). Nach 10 min die Kugerl flach drücken und weitere 30 min zugedeckt an einen warmen Ort garen lassen.

Fett auf 170°C erwärmen (Schmalz 150°C). Krapfen mit den Boden nach oben einlegen und bis zum Wenden zudecken. Insgesamt sollte man 3-mal wenden. Krapfen mit einer Spitztülle füllen und zuletzt mit Staubzucker Bestreuen. Fertig!

 

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